Bestseller:

Tobias Kassung: Five Centuries of Guitar Music

 

 

Jens Müller-Herrou: SUR - Gitarrenmusik des Südens

Mit „Sur - Gitarrenmusik des Südens“ präsentiert Jens Müller-Herrou ein facettenreiches Soloprogramm von klassischen Tangos über spanische Gitarrenmusik bis zu berühmten Jazzstandards: Neben El Choclo, Sur (spanisch für Süden) und El dia que me quieras aus der Goldenen Ära des Tango spielt er die Puertas de Madrid des spanischen Komponisten Federico Moreno-Torroba sowie das berühmte Capricho Árabe von Francisco Tárrega. Aus der Feder des Ausnahmemusikers Roland Dyens stammen Arrangements französischer Chansons, die sensibel und farbenfroh die kantable Seite der Gitarre zelebrieren. Schließlich sind mit Nuages von Django Reinhardt und Summertime von George Gershwin Klassiker des Jazz ebenso vertreten wie Musik des weltweit gefeierten, australischen Virtuosen Tommy Emmanuel. Eine gekonnte Mischung und genau das Richtige für kalte Wintertage, denn sie verführt den Hörer in den Süden: Spanische Musik trifft auf französische Chansons und Tango-Klassiker werden mit berühmten Jazz-Standards gekonnt in Verbindung gesetzt.

 

Annibal Troilo (1914-1975):
1. Sur
Horacio Salgan (*1916):
2. Don Agustin Bardi
Carlos Gardel (1887-1935):
3. El dia que me quieras
Angel Gregorio Villoldo (1868-1919):
4. El Choclo
Francisco Tarrega (1852-1909):
Capricho Arabe
Federico Moreno-Torroba (1891-1982):
6. Puerta cerrada
7. Puerta del Angel
8. Puerta de Alcala
9. Puerta de Hierro
10. Fandanguillo
Roland Dyens (*1955):
11. Nuages (Django Reinhardt)
12. Syracuse (Henri Salvador)
13. Brave Margot (George Brassens)
Tommy Emmanuel (*1955):
14. The Mistery
15. And So It Goes (Billie Joel)
16. Antonella's Birthday
George Gershwin (1898-1937):
17. Fascinating Rhythm
18. Summertime
19. I Got Rhythm

Pressstimmen:

„Sur“ ist eine musikalische Entdeckungsreise, die nach Argentinien, Spanien, Frankreich, Australien sowie in die USA führt. Und es ist eine bildreiche Reise. Denn der Gitarrist schafft es auch diesmal, Assoziationen zu wecken. Filigrane Gitarrenkunst zeichnet Müller-Herrou ebenso aus wie sein Einfühlungsvermögen in die von ihm interpretierten, zuweilen auch arrangierten Werke – die pure Essenz in Klang fassen, darin ist er ein Meister. Das von Tommy Emmanuel arrangierte „And so it goes“ von Billy Joel wird bei ihm zu einem poetischen Kleinod voller zerbrechlicher Schönheit. Gershwins „Fascinating Rhythm“ indes gerät zu einem beschwingten, federleichten Jazzstück, unmittelbar und rein. Aufgenommen hat Müller-Herrou sein Album in der Bartholomäuskirche in Lohmar-Wahlscheid. Warum? „Der Raum schwingt bei Aufnahmen wie bei Konzerten mit, der Raumklang inspiriert das Spiel. Man ist beim Spielen von Musik umfangen, das beflügelt.“ Zwischen Sehnsucht und Unbeschwertheit bewegt sich „Sur“, dieses wunderbare Wechselspiel der Emotionen. Nicht zuletzt das macht das Album zu einem reichhaltigen Hörerlebnis, zu einem kurzweiligen Ausflug in die unerträgliche Leichtigkeit des Seins. (Chrsitian Leinweber im Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. Dezember 2011)

Über den Interpreten:

Der Gitarrist Jens Müller-Herrou wurde 1966 geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht im Alter von neun Jahren. Zu seinen Lehrern gehörten unter anderem Jens Kienbaum, Ansgar Krause und Hubert Käppel, darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Abel Carlevaro, Oscar Ghiglia, David Tannenbaum und Thomas Müller-Pering. 1996 legte Jens Müller-Herrou das Konzertexamen an der Musikhochschule Köln ab und erzielte als Solist Erfolge bei Wettbewerben im In- und Ausland. Mit dem Kölner Gitarrenduo gewann er ebenfalls zahlreiche Preise und spielte vier CDs ein, die ein hervorragendes Echo in der Fachpresse fanden.
Ende 2009 veröffentlichte er seine jüngste CD Travels - 5 Kontinente auf 6 Saiten, u.a. mit Musik von Pat Metheny, Agustin Barrios und Carlo Domeniconi, der in Presseberichten großer Klangfarbenreichtum, technische Brillanz sowie ausdrucksstarke, filigrane Gitarrenkunst attestiert wurde. Darüber hinaus konzertiert er mit dem Flötisten Martin Becker seit 2006 im Duo FluGito und spielt er in der Formation Rösrath Allstars, die 2007 auf Jazzing the owl eine Sammlung von Jazzstandards veröffentlichte. Ferner schreibt er seit 2010 für die Fachzeitschrift Guitar acoustic die Workshop-Reihe Classic Corner sowie Test- und Festivalberichte